Licht ins Dunkel: Der Weg der Daten durch das Internet

Die Aufregung rund um PRISM und Tempora hält unvermindert an, fast jeden Tag wird die Öffentlichkeit mit weiteren Informationen versorgt oder es gibt weitere Stellungnahmen aus Politik und Gesellschaft. Noch immer gibt es wenig verlässliche Informationen, welche Daten tatsächlich abgefangen werden. Mit einem neuen Tool werden jetzt zumindest einige potentielle Risikostellen sichtbar gemacht.

Routing von Datenpaketen

Damit beispielsweise eine Internetseite auf dem eigenen Rechner aufgerufen werden kann, muss ein Datenaustausch zwischen dem eigenen PC und dem Webserver stattfinden, der die Seite im Internet bereithält.

Dieser Datenaustausch vollzieht sich mit unzähligen kleinen Datenpakten, die sich über verschiedene Verzweigungen auf definierten Routen durch die verschiedenen Netzwerke bewegen, die gemeinsam das Internet bilden.

Damit die einzelnen Datenpakete den Weg zum Ziel finden, enthalten die einzelnen Netzabschnitte Router, die die Datenpakete zum nächsten Teilziel weiterleiten. Der Weg zum Ziel ist für ein Datenpaket nicht zwangsläufig immer derselbe, je nach Auslastung oder Störungen können die Datenpakete theoretisch bei jedem Aufruf einer Seite einen anderen Weg nutzen.

Risikostellen für staatlichen Zugriff

Die Standorte und die Betreiber dieser durch Router verbundenen Netzwerkabschnitte sind in der Regel der Öffentlichkeit nicht bekannt ...

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