Kommerzielle Nutzung Ihres Bildnisses kann zu hoher Schadensersatzzahlung führen

Ein Produkt verkauft sich einfach besser, wenn man ihm ein Gesicht verpasst. Bevor man sich dieses Verkaufsarguments bedient, sollte man aber die Erlaubnis derjenigen Person einholen, deren Konterfei dann für den erhöhten Umsatz sorgen soll.

Da diese klare Regel überraschender Weise in der Werbung nicht selten missachtet wird, kommt es immer wieder zu Persönlichkeitsrechtsverletzungen gegen das Recht am eigenen Bild nach §§ 22, 23 KUG. Was es mit diesem Recht im Einzelnen auf sich hat, haben wir an anderer Stelle bereits anschaulich am Beispiel von Lady Gaga erklärt.

Dass nicht jede unberechtigte kommerzielle Bildnisnutzung zu einem Schadensersatzanspruch führen muss, kann hier an den prominenten Beispielen von Joschka Fischer und Oskar Lafontaine nachgelesen werden.

Aktuell wurde ein Fall einer unberechtigten Bildnisnutzung des aktuell populärsten und teuersten deutschen Fußballspielers Mario Götze in den Medien publik gemacht. Dass Fußballspieler durchaus einen Sinn für die Wahrung ihrer Persönlichkeitsrechte haben, zeigt der Rechtsstreit zwischen Jens Lehmann und Tim Wiese. Während Jens Lehmann leer ausging, konnte Mario Götze seine Rechte mithilfe des Kölner Kollegen Dr. Stefan Seitz erfolgreich durchsetzen. Eine Hiphop-Band hatte Mario Götze nach seinem Wechsel zu Bayern München in einem Songtext übelst beleidigt und neben der diesbezüglichen Persönlichkeitsrechtsverletzung auch Mario Götzes Recht am eigenen Bild verletzt ...

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  • Band droht Strafe von 100.000 Euro: Götze klagt gegen Rüpel-Rapper

    express.de - 20 Leser - Als der Wechsel des Nationalspielers bekannt wurde, verfasste die Dortmunder Hip-Hop-Gruppe „Kopfnussmusik“ einen bitterbösen Song.

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