Der Yoga-Kurs des Feuerwehrmanns

Bei einem Feuerwehrmann reicht es für die Gewährung von Sonderurlaub zum Besuch eines Yoga-Kurses nicht aus, dass der Kurs der allgemeinen Verfassung dienlich ist – auch wenn die Person einem schwerbehinderten Menschen gleichgestellt ist. Im Übrigen fehlt es am speziellen und unmittelbaren Bezug zu den übertragenen dienstlichen Obliegenheiten.

So das Verwaltungsgericht Berlin in dem hier vorliegenden Eilverfahren, mit dem ein Hauptbrandmeister der Berliner Feuerwehr die Gewährung eines Sonderurlaubs durchsetzen wollte. Der Antragsteller, ein schwerbehinderten Menschen gleichgestellter Hauptbrandmeister, hatte seine unentgeltliche Freistellung vom Dienst in der Zeit vom 28. Mai 2013 bis 31. Mai 2013 sowie 5. Juli 2013 bis 23. Juli 2013 beantragt, um an Yoga-Seminaren außerhalb von Berlin teilnehmen zu können. Dies sollte seiner Gesunderhaltung sowie der Förderung im physischen und psychischen Bereich dienen. Den Antrag hatte der Antragsgegner ohne Beteiligung der Schwerbehindertenvertretung zurückgewiesen ...

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