Business Continuity Management in der Anwaltskanzlei (der Plan)

Ich hatte in Teil 3 dieser kleinen Abhandlung kurz eine nicht abschließende Auflistung der Risiken vorgenommen, die mit einem Business Continuity Management gemeistert werden können.

Axel Pabst hat in seinem Blog unter http://pabstblog.de/2013/07/haben-sie-schon-einen-notfallplan-fur-ihre-anwaltskanzlei/ zwei Szenarien dargelegt, die zu jeder Zeit in einer Anwaltskanzlei auftreten können, den leider oft stattfindenden Einbruch und den nicht immer zu vermeidenden Wasserschaden. Es müssen also nicht Katastrophen im eigentlichen Sinne sein, die Ihre Existenz gefährden können.

Nachfolgend möchte ich auf einige Punkte eingehen, die in einem Business Continuity Plan (oder auch vielfach Notfallplan genannt) enthalten sein sollten. Auch diese Punkt können nicht abschließend sein, variieren von Kanzlei zu Kanzlei und sollen in ihrer Darstellung nur Ihrer Sensibilisierung für dieses Thema dienen.

Eine Hilfe bei der Erstellung des Planes kann die Anlage D des BSI-Standard 100-4 zum Notfallmanagement sein. Aber auch hier sollten Sie nicht nach Perfektion streben, sondern es sollte ein machbarer, übersichtlicher und möglichst einfacher Notfallplan angestrebt werden.

Da Ihnen graue Theorie und Aufzählung von Punkten nicht viel nützen wird, lassen Sie mich bitte ein Szenario durchspielen, was jederzeit auftreten kann.

Das brennende Bürogebäude

Es ist 15.00 Uhr an einem Donnerstag. Sie hören Sirenen, laute Stimmen im Gebäude und es steht fest, das Bürogebäude brennt. Ihre Mitarbeiter laufen aufgeschreckt durch die Räume, niemand weiß, was zu tun ist. Alle verlassen das Gebäude auf dem schnellsten Weg. Das Haus brennt lichterloh ...

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