Aus Schleswig-Holstein nichts gelernt

Das Land Schleswig-Holstein hatte Ende 2006 eine Strukturreform beschlossen, mit der in drei Stufen fünf Amtsgerichte geschlossen wurden (Kappeln, Geesthacht, Mölln, Bad Oldesloe und Bad Schwartau). Während sich über den Erfolg dieser Schließungen vortrefflich streiten lässt, plant nun Mecklenburg-Vorpommern geradezu eine Art Kahlschlag in der Gerichtslandschaft des Flächenlandes. Nach den Plänen der Landesregierung (CDU/SPD) soll nahezu die Hälfte aller Amtsgerichte (11 von insgesamt 21) geschlossen werden. Zukünftig weite Wege für Rechtssuchende und Rechtsanwälte / Grafik: Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern Zurecht kritisiert das Präsidium der Bundesrechtsanwaltskammer die Sparpläne und führt an, dass in einem weitläufigen Flächenland die Wege zum zuständigen Amtsgericht sowohl für die rechtssuchenden Bürger als auch für die sie vertretenden Rechtsanwälte unzumutbar lang werden ...Zum vollständigen Artikel


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