Tierhalter – Gefährdungshaftung auch bei Sturz eines Fußgängers über einen regungslos im öffentlichen Verkehrsraum liegenden Hund.

Die verschuldensunabhängig Gefährdungshaftung nach den §§ 833 S. 1, 249 Abs. 1, 253 Abs. 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB ) trifft einen Tierhalter auch dann, wenn sein Hund, der nicht seinem Beruf, seiner Erwerbstätigkeit oder seinem Unterhalt dient, sich eigenmächtig zum Ruhen oder Schlafen eine für den eröffneten Publikumsverkehr neuralgische Stelle aussucht, diese so gut wie versperrt und ein Fußgänger über das regungslos daliegende Tier stürzt und sich dabei verletzt. In einem solchen Fall ist der Sturz auf die tierimmanente Gefahr des Hundes zurückzuführen. Dabei ist nicht darauf abzustellen, dass der Hund regungslos auf dem Boden liegt und schläft bzw. ruht, sondern darauf, wie das Tier in seine Lage gelangt ist ...

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