Rezension Öffentliches Recht: Journalistenrecht

Fechner / Wössner, Journalistenrecht – Die wichtigsten Fragen aus dem redaktionellen Berufsalltag, 2. Auflage, Mohr Siebeck 2012 Von Prof. Dr. Tobias Gostomzyk, Technische Universität Dortmund „Journalistenrecht“ ist für Praktiker eine wirklich gute, weil äußerst anwendungsfreundliche Handreichung: Ausgangspunkt sind rechtliche Fragen, die sich im Berufsalltag von Journalisten stellen können. Basis für die Auswahl dieser Fragen waren – so die Autoren im Vorwort selbst – eine Befragung von Print-, Rundfunk- und Online-Journalisten; also die Erwartungen von Praktikern. Adressatengerechter kann eine Themenauswahl kaum gelingen. Konsequenterweise folgt auch die Struktur des über 200 Seiten starken Buches praktischen, weil handlungsorientierten Erwägungen: Genauer, dem redaktionellen Berufsalltag – beginnend von der Themenfindung, über die Recherche und Themenumsetzung bis hin zur redaktionellen Abnahme, den Reaktionen auf eine Berichterstattung sowie dem Wiederaufgreifen eines Themas. Diesen einzelnen Phasen von der Idee für einen journalistischen Beitrag bis hin zu seiner Veröffentlichung sind jeweils zugehörige Fragen zugeordnet. Um nur ein Beispiel zu nennen: Phase der Themenfindung à „Wie verbindlich sind „Sperrfristen“ und „Exklusivverträge“?“ (S. 7 ff.). Zur Beantwortung dieser Frage wird erklärt, was unter Sperrfristen und Exklusivverträgen zu verstehen ist und wie sie sich rechtlich bewerten lassen. Hinzu kommt ein praktischer Fall zur Sperrfrist, der das Vermittelte sowohl einüben lässt als auch vertieft vermittelt. Überdies fehlen nicht sogenannte Hinweise als wichtige Tipps und Denkanstöße für die Praxis: „Ein Exklusivvertrag hat keinerlei Wirkung auf konkurrierende Medien ...Zum vollständigen Artikel

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