Brief oder Brieftaube? – Internet- und Postüberwachung stoppen!

Wie kann ich sicher kommunizieren, ohne dass weltweit Geheimdienste und andere Organisationen davon Kenntnis bekommen? In unseren Beiträgen haben wir bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass die Kommunikation per E-Mail so vertraulich ist wie eine Postkarte. Unser Rat für Sie war eine Verschlüsslung zum Schutz vor Hackern.

Privatsphäre durch Geheimdienste bedroht

Tatsächlich stellen nicht Hacker die größte Bedrohung der Privatsphäre dar, sondern diverse Geheimdienste. Der Bundesnachrichtendienste überraschte uns 2010 noch mit der Überwachung von 37 Millionen E-Mails. Im Vergleich zu den 500 Millionen Verbindungen jeden Monat, die von der NSA überwacht werden, eine Kleinigkeit. Aber auch diese Zahl wurde kurze darauf durch das britische Überwachungsprogramm Tempora übertroffen.

Zurück zum Brief

Internet und Telefon werden überwacht. Wie soll man noch vertraulich kommunizieren? Naheliegend ist der Griff zu Kugelschreiber und Papier, um einen Brief zu schreiben. Die zeitliche Verzögerung zwischen Versand und Empfang der Nachricht muss dabei in Kauf genommen werden. Aber auch diese Mühe kann man sich sparen.

Post scannt Briefumschläge

In der letzten Woche wurde bekannt, dass die US-Post für Polizei und Geheimdienste den Post-Verkehr überwacht. So wird jeder Brief in dem Überwachungsprogramm „Mail Isolation Control and Tracking“ (MICT) von außen fotografiert.

Wenig überraschend ist die Meldung, dass auch die deutsche Post Briefumschläge scannt. Zunächst wurde nur bekannt, dass das Scannen für den internen Prozess der Zustellung notwendig ist und die Daten nach kurzer Zeit gelöscht werden. Angebliche werden auch nur Empfänger-Adressen und keine Namen gespeichert worden ...

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