Buchrezension: Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz (UrhG), Kommentar

Urheberrechtsgesetz

Dreier/Schulze

4. Auflage 2013, 2156 S., 149,00 EUR

Verlag C. H. Beck

Obwohl die neue Auflage des Kommentars von Dreier und Schulze zum Urheberrechtsgesetz ohne bedeutende Neuerungen seitens des Gesetzgebers erscheint, wird die Notwendigkeit für die Aktualisierung stets deutlich: Es wurden durchgehend neue Urteile eingearbeitet, die eine Fülle von Neuerungen und Präzisierungen im gesamten Rechtsgebiet bringen. Grundlegend und überzeugend überarbeitet wurde die Kommentierung zu §§ 22 ff. KUG durch Louisa Specht. Das Leistungsschutzrecht ist – anders als der Klappentext suggeriert – nur unkommentiert abgedruckt. Den inzwischen deutlich vernehmbaren Ruf nach einer grundlegenden Umgestaltung des Urheberrechts, um der fortschreitenden Technik gerecht zu werden, scheinen auch die Verfasser zu unterstützen.

An der Kommentierung wird deutlich sichtbar, dass die derzeitige Fortentwicklung des Urheberrechts durch die fortschreitenden Möglichkeiten im gesamten IT-Bereich, vor allem im Internet, geprägt wird. Auch wenn eine Urheberrechtsverletzung festgestellt wird, birgt die Feststellung des Täters eine Vielzahl praktischer Schwierigkeiten, wie die Kommentierung zu § 97 UrhG zeigt: Neben der Täterschaft entwickelt der BGH insbesondere die Grundsätze der Störerhaftung in teils nicht mehr nachvollziehbaren Verästelungen stetig fort ...

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