Neues aus der Welt der Abmahnungen

In einer Abmahnangelegenheit rief mich heute morgen ein Partner einer bekannten Abmahnkanzlei aus der Stadt des HSV an. Mein Mandant sei ja kein Unbekannter, allein in seinem Hause seien 7 Urheberrechtsverletzungen dokumentiert und man stehe ja auch mit anderen “Abmahnkanzleien” (sic!) in Kontakt. Wenn die Angelegenheit nicht bald erledigt werden könne, müsse man die Sache an die Staatsanwaltschaft abgeben.

Auf den Hinweis, dass mein Mandant ein armer Rentner sei und die Rechtsverletzungen möglicherweise von seinem Enkelkind begangen wurden, erfolgte dann der Hinweis, dass der Kollege genervt sei von vielen pauschalen Verteidigungen durch andere Anwälte, die keine Ahnung von der sekundären Darlegungslast hätten und im Falle einer Verurteilung ihrer Mandanten selbst in der Haftung stünden. Dann würde seine Kanzlei nämlich bestehende Regressansprüche der verurteilten Abgemahnten gegen ihre Anwälte pfänden. Das ginge recht einfach ...

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