Ausstand der Belegschaft des Europäischen Patentamts in München

Zahlreiche Mitarbeiter des Europäischen Patentamts (EPA) in München sind in der vergangenen Woche in einen Ausstand getreten. Sie wenden sich gegen geplante Kontrollen bei Krankmeldungen und gegen eine Änderung ihres Streikrechts. Über die Hintergründe berichtet die Süddeutsche Zeitung wie folgt: Anlass für die Proteste sei eine geplante Verschärfung des Personalstatuts. Hiernach sollen Angestellte nach einer Krankmeldung künftig verpflichtet sein, zwischen 10 und 12 sowie 14 und 16 Uhr zu Hause zu sein. Der Präsident darf ihnen einen Arzt schicken, der sie in der Wohnung untersucht. Weigern sich die Angestellten, so soll ihre Krankheit als vorgeschoben gelten. Beim Streikrecht will der Präsident, dass jeder Mitarbeiter auch ohne gewerkschaftliche Bindung eine Urabstimmung beantragen kann, die dann aber von einem paritätisch besetzten Gremium organisiert wird ...

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