Let’s Talk About Sex ? No [&] Go für Lehrer!

So könnte man es auf den Nenner bringen.

Was das VG Aachen diese Woche in einem Verfahren entschied: Danach dürfe

(ich würde ja vielleicht eher sagen: müsse, aber ich bin da bisserl rigoroser)

ein Lehrer, der über soziale Netzwerke mit einer 16jährigen Schülerin privat kommuniziere und dabei explizit sein sexuelles Interesse an dem Mädchen zum Ausdruck bringe, mit einem Unterrichtsverbot belegt werden.

Im Verfahren ging es um einen 40jährigen Lehrer, der monatelang privaten Kontakt mit einer seiner Schülerinnen hatte und sie schließlich auch aufforderte, sexuell mit ihm zu verkehren. Der Schülerin ging das dann doch wohl zu weit und weit genug, um sich der Schulleitung anzuvertrauen. Daraufhin verbot die Bezirksregierung Köln dem Lehrer mit sofortiger Wirkung die Führung der Dienstgeschäfte und kündigte die Entlassung aus dem Beamtenverhältnis an.

Vielleicht würden Sie und ich es als nicht so recht erziehungsfähig betrachten und bezeichnen, wenn nicht sogar schwer erzieh- oder disziplinierbar, dass der Lehrer sich daraufhin nicht nur gerichtlich gegen diese Maßnahme wandte, sondern dort geltend machte, er habe zwar einen Fehler begangen. Aber schliesslich sei es ja zu keinem Zeitpunkt zu körperlichen sexuellen Kontakten mit der Schülerin gekommen.

Woran das lag? Wohl kaum an ihm ...

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