EuGH: Bei Wechsel von Vollzeit zu Teilzeit bleiben Resturlaubsansprüche erhalten

Wechselt eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer von einer Vollzeitbeschäftigung in eine Teilzeitbeschäftigung und ist dabei noch Resturlaub aus der Vollzeitbeschäftigung offen, war bisher nicht klar, wie die Umrechnung des Resturlaubs erfolgen soll. Eine gesetzliche Regelung für diesen Fall gibt es nicht.

Der gesetzliche Mindestanspruch auf Erholungsurlaub, der auch europarechtlich verbürgt ist, beträgt vier Wochen pro Jahr. Da das Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) von einer Arbeitswoche mit 6 Werktagen ausgeht, ergeben sich somit die 24 Tage, die in § 3 Abs. 1 BUrlG genannt sind. Arbeitet ein Arbeitnehmer lediglich in einer 5-Tage Woche, ergeben sich für vier Wochen also nur 20 Urlaubstage pro Jahr ...

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