Reisepreisminderung bei Abweichungen von der Reiseplanung bei einer Kreuzfahrt

Urlaubszeit ist die schönste Zeit im Jahr – doch was, wenn die lang ersehnte Reise zu einem Reinfall wird, weil von der eigentlichen Reiseplanung abgewichen werden muss? Hat man als Reisender dann einen Anspruch auf eine Minderung des Reisepreises? Auch im zugrundeliegenden Fall handelt es sich um genau diese Thematik.

Abweichungen von geplanter Reise

Konkret geht es um die beklagte Betreiberin eines Touristikunternehmens, welche eine zweiwöchige Kreuzfahrt nach Grönland anbot, an der die Kunden des Klägers partizipierten. Die Kreuzfahrt verlief allerdings anders als geplant, denn die Fahrtrouten änderten sich und Landgänge wurden entweder sehr verkürzt oder sie entfielen komplett. Weiterhin wurden die Besuche der Orkney- und Färöer-Inseln nicht durchgeführt, da das Schiff während der Fahrt schmutziges Bunkeröl aufnahm, was die Maschinenleistung verringerte. In Reykjavik kam es dann dazu, dass einige Touristen die Reise abbrachen und auf einem anderen Weg wieder nach Hause zurückkehrten. Der Rest der Reisegruppe blieb auf dem Schiff, bis dieses wieder in Kiel Halt machte. Nach Ende der Reise erstattete die Beklagte 40 % des Reisepreises ...

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