LG München I: Kein Urheberrechtsschutz für Pornos?

Genießen Pornos Urheberrechtsschutz? Das Landgericht München I hatte dies für die Filme „Flexible Beauty“ und „Young Passion“ zu beurteilen. Bei beiden handelt es sich um kürzere Pornos die wohl mittels Filesharing verbreitet wurden. Die Filmherstellerin beantragte zur Rechtsverfolgung Auskunft die ihr zunächst vom Gericht zugesprochen wurde.

Hiergegen wurde Beschwerde unter anderem mit der Begründung eingelegt, dass sich die Filme in der Wiedergabe sexueller Vorgänge in primitiver Weise erschöpfen und somit kein Schutz als Filmwerk bestehe. Auch für den urheberrechtlichen Laufbildschutz würden die Voraussetzungen fehlen.

Entscheidung des Gerichts Das LG München I (Beschluss vom 29.05.2013 – Az. 7 O 22293/12) entschied zugunsten des Beschwerdeführers und stellte fest, dass die ursprüngliche Entscheidung den Beschwerdeführer in seinen Rechten verletze ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK