Industriespionage durch Prism und Tempora – Handlungsbedarf bei Datensicherheit

Wer denkt, Prism und Tempora dienten nur der Terrorismusabwehr ist blauäugig – Industriespionage ist sicherlich ein maßgeblicher Beweggrund. Die Vorgänge machen deutlich, dass Vorkehrungen bei Datensicherheit und Erfüllung der Datenschutz-Anforderungen nicht einfach grundlose Gesetze sind, sondern dass Unternehmen damit ihr wichtigstes Kapitel gegen Industriespionage sichern können: Das von den Mitarbeitern entwickelte Know-How.

Unter allen europäischen Ländern wurden über Deutschland die mit Abstand meisten Daten erhoben – der Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Erfolg liegt auf der Hand. Dies wird für das britische Späh-Programm Tempora sogar offen ausgesprochen: Unter den vier genannten Zielen nennen die Briten auch “wirtschaftliche Interessen” – mit anderen Worten: Industriespionage. Die Gefahr, dass deutsche Unternehmen ihr Know-How unbewusst an Dritte weitergeben, nicht nur aus China, sondern auch USA ist also real. Dementsprechend sollten Prism und Tempora der Weckruf sein, um das Thema Datenschutz und Datensicherheit auf die höchste Prioritätsstufe zu stellen. Ein kleiner Überblick über relevante Maßnahmen:

Möglicher Schutz gegen Industriespionage für Unternehmen: Amerikanische Cloud-Services sollten gemieden werden ...Zum vollständigen Artikel


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