Der Tiefpunkt der Anwaltschaft

Aus der Legal Tribune Online (LTO) stammt der folgende Ausschnitt, den man gestern bewundern konnte:

Nun ist mir klar: Das ist eine (sicher bewusst und mit dem Willen zur Kritik) redaktionell und nicht vom Bundestag formulierte Überschrift. Allein: Teile der (Fach-)Öffentlichkeit werden auf den ersten Blick in beiden Phänomenen eine Pest sehen, Menschenhandel sicher ein wenig verwerflicher, aber alles jedenfalls kriminell.

Der Grund dafür: Die Kollegen „Abmahnanwälte“ haben alles daran gesetzt, den Anwaltsstand mit ihrem Geschäftsmodell so zu schädigen, dass er jetzt selbst als schädlich und bekämpfenswert empfunden wird. Und tatsächlich: Die Pest der vermeintlich urheberrechtlich motivierten Abmahnerei hat nur Bruttosozialprodukt bei den Rechtsanwälten generiert und uns so rechts- und gesellschaftspolitisch wichtige Erkenntnis beschert, wie die Abgrenzung, wann Sex so primitiv dargestellt wird, dass die filmische Darstellung keinen Urheberrechtsschutz mehr genießt. Darauf hatten wir immer schon gewartet. Dass die tatsächlich oder vermeintlich millionenfach den Urhebern zugefügten Rechtsverletzungen durch diesen Wahn geahndet, eingeschränkt oder gar unterbunden wurden, kann man nicht feststellen ...

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