Steuerorientierte Gestaltungen sind riskant – bei der Vermögensanlage ist Vorsicht geboten (Urteil des Finanzgerichts in Hannover vom 1. November 2012, EFG 2013, 328)

Mit Urteil vom 1. November 2012 (6 K 382/10, EFG 2013, 328) hat das Finanzgericht in Hannover einer steuerorientierten Gestaltung die Absage erteilt. Das Finanzgericht hatte über folgende Gestaltung zu entscheiden: Eine Kapitalgesellschaft legte ihre liquiden Mittel in einen Fonds an, der spezifisch auf geringe echte Rendite ausgerichtet war. 20 % des Vermögens des Fonds wurden in zinsbringende Wertpapiere angelegt, 80 % dagegen in „zero-strike-call-Optionsscheine“. Der Kern dieser Anlage bestand darin, dass durch wirtschaftlich gegenläufige Geschäfte in etwa gleicher Höhe Gewinne aus Aktienverkäufen und Verluste aus Sicherungsgeschäften entstanden ...

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