“Einmal getankt? Macht 98.923,33 € Folgeschaden”

98.923,33 € – das ist der Betrag, um den sich die Berufsgenossenschaft BG Holz und Metall und die BKK vor Ort nach einem Verkehrsunfalls des am Verfahren Beigeladenen streiten.

Der auf dem Weg zur Arbeit einen Unfall erlitt.

Wobei das schon die Streitfrage ist – ob es “auf dem Weg zur Arbeit war”. Denn er habe auf dem Weg dorthin vielleicht genau diesen verlassen. Und sei damit nicht mehr unter Versicherungsschutz gestanden, als er den Unfall erlitt. Sagt die eine Seite.

Was genau tat er nun? Er verliess die Strasse, als er von dieser auf eine an der Strasse gelegene Tankstelle abbog. Tankte. Und von der Tankstelle wieder auf die Strasse fuhr und – CRASH!

Sie werden – wie wach Sie auch immer an einem Montagmorgen schon sein mögen – jetzt doch ein bisschen erschrocken die Augen aufreissen. Denn wie oft haben Sie das wohl selbst bereits gemacht – auf dem Weg zur Arbeit oder zurück von dieser zu tanken, weil das Tanken Ihres Fahrzeuges nunmal so wichtig wie der eigene Genuss des Haferls Morgenkaffee für Sie und nun mal erforderlich ist, um das Auto zu bewegen.

Und sich zur und von der Arbeit.

Wie oft haben Sie das nicht schon getan, ohne zu ahnen, dass Sie damit den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz verlieren könnten, nicht wahr?

Und damit verlieren Sie den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz????

Nun, es könnte darauf ankommen, an welcher Tankstelle Sie tanken. Scheint es.

Ich würde gern sagen: Bitte nur in einer Tankstelle auf der Strassenseite in Ihrer Fahrtrichtung – dann ist das Problem gelöst!

Leider bin ich nicht sicher, ob das bereits genügt. Sie werden gleich lesen, warum.

Es könnte – der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail und das steckt oft nicht nur in Meter oder Millimetern – womöglich auf jeden davon ankommen ...

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