Die Honorarberatung

Für die Geldanlage oder Kreditfinanzierung wenden sich viele Verbraucher an Finanzberater. Weil sie selbst sich überhaupt nicht oder nur minimal auf diesem Gebeit auskennen, vertrauen sie sich – und ihre Finanzen – einem Finanzberater an, von dem sie überzeugt sind, dass dieser die für sie besten Anlagemöglichkeiten aufzeigen wird. Dabei wird vielfach vergessen, dass in der Bundesrepublik die Anlagenberatung überwiegend als provisionsgestützte Beratung erfolgt. Der Berater erhält also eine Provision, wenn er bestimmte Finanzprodukte verkauft. Damit hat er auch ein persönliches Interesse an der Vermittlung – was mit einer optimalen Beratung eines Kunden nicht unbedingt immer zu vereinbaren ist.

Diese Ungewissheit bezüglich der Qualität des Finanzberaters muss aber nicht sein. Bei einer Honorarberatung fällt die Provisionszahlung weg und der Verbraucher ist sich hundertprozentig sicher, dass sein Berater unabhängig ist und alle Anlagemöglichkeiten in Betracht zieht.

Nun ist vom Gesetzgeber diese Beratung auf Honorarbasis neu geregelt worden. Nachdem der Deutschen Bundestag am 25. April 2013 das “Gesetz zur Förderung und Regulierung einer Honorarberatung über Finanzinstrumente” (Honoraranlageberatungsgesetz) verabschiedete, hat nun auch der Bundesrat dem Gesetz zugestimmt ...

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