Beschwerdebefugnis zur Anfechtung einer Verfahrenseinstellungsverfügung der Weko durch Konkurrenten (BGE 2C_1054/2012)

2010 hatte die Wettbewerbskommission (Weko) eine Untersuchung im Zusammenhang mit der Aktiengesellschaft Hallenstadion Zürich (AGH) und der Ticketcorner AG (Ticketcorner) betreffend Vertrieb von Tickets im Hallenstadion Zürich eröffnet: die jeweiligen Eventveranstalter mussten sich verpflichten, die Hälfte ihrer Tickets der Aktiengesellschaft Hallenstadion Zürich zum Vertrieb zu überlassen. Diese Tickets wurden anschliessend durch die Ticketcorner AG verkauft. Diesbezüglich sind bei der Weko Anzeigen von Konkurrenten der Ticketcorner eingegangen. Die in der Folge eröffnet Vorabklärung hat Anhaltspunkte ergeben, dass die getroffene Vereinbarung als kartellrechtlich unzulässige Abrede beurteilt werden könnte, da sie Konkurrenten vom Markt für den Vertrieb von Veranstaltungstickets ausschliesst. Ausserdem könnte die AGH ihre allenfalls marktbeherrschende Stellung missbrauchen, indem sie die Veranstalter zum Verkauf mindestens 50% ihrer Tickets über Ticketcorner verpflichtet. 2011 stellte die Weko ihre Untersuchung jedoch ein. Dagegen haben drei Konkurrenten der Ticketcorner Beschwerde beim BVGer erhoben. Das BVGer trat mangels Beschwerdebefugnis nicht auf die Beschwerde ein ...Zum vollständigen Artikel

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