Rezension Zivilrecht: Zivilrichter-Leitfaden

Schober, Zivilrichter-Leitfaden, 1. Auflage, C.H.Beck 2013 Von Ri’in Domenica D’Ugo, Saarbrücken Wer selbst schon Literatur zum Einstieg in den Beruf des Zivilrichters gesucht hat, weiß, dass der Markt nicht gerade von solchen Büchern überschwemmt ist. Das hier behandelte Buch von Schober ist eines von drei von der Rezensentin vorgefundenen einschlägigen Werken zu dem Thema, wobei sich die Autorin ausweislich des Literaturverzeichnisses aus den anderen beiden Büchern Anregungen geholt hat. Das Ziel des Zivilrichter-Leitfadens ist, umfassende Hilfestellung für diejenige tägliche richterliche Arbeit zu geben, bei der ein Rückgriff auf Kenntnisse aus der theoretischen Ausbildung nicht möglich ist. Beispielhaft werden hier die Organisation des Arbeitsplatzes, die Verhandlungsführung und die Vernehmungstechnik genannt. Aufgeteilt wurde der Inhalt in drei Kapitel: „Sich einrichten“, „Post“ und „Mündliche Verhandlung“. Bereits ein Blick in das Inhaltsverzeichnis zeigt, dass die rund 260 Seiten nahezu jedes Stichwort aufzeigen, zu dem ein Berufseinsteiger Fragen haben kann. Die Autorin – die übrigens nach kaum zweijähriger Tätigkeit im Justizdienst in die Rechtsanwaltschaft gewechselt ist – hat sich ersichtlich mit den eigenen Problemen bei der Einarbeitung befasst, ihre Kollegen am Landgericht um Antworten gebeten und kann daher aus eigener aktueller Erfahrung ihr neu erworbenes Wissen an andere Einsteiger weitergeben. Das Engagement der Autorin führt nach Auffassung der Rezensentin teilweise etwas zu weit: Es bleibt zu hoffen, dass kein noch so junger Kollege tatsächlich die Information braucht, dass ein Telefonat mit Begrüßung und Verabschiedung ablaufen sollte ...Zum vollständigen Artikel


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