Wohnunterkunft im Gewerbegebiet

In einem ausgewiesenen Gewerbegebiet kann die Wohnunterkunft nicht im Wege der erforderlichen Befreiung zugelassen werden, da dies die Grundzüge des zugrunde liegenden Bebauungsplans beeinträchtigt. Die diesbezüglich erteilten Baugenehmigungen können daher rechtswidrig sein.

So das Hamburgische Oberverwaltungsgericht in dem hier vorliegenden Fall, in dem es um die Nutzung des Geländes des früheren Recyclinghofs Offakamp für eine Wohncontaineranlage geht. Nachdem bereits das Verwaltungsgericht untersagt hat, dass die Baugenehmigungen vollzogen werden dürfen, hat das Hamburgische Oberverwaltungsgericht die Entscheidung bestätigt und die Beschwerden zurückgewiesen. Auf dem ehemaligen Gelände des Recyclinghofs Offakamp soll eine Wohncontaineranlage mit 80 Plätzen gebaut werden und zwei vorhandener Gebäude mit 40 Plätzen zur Unterbringung von Asylbewerbern und Zuwanderern genutzt werden. Das Verwaltungsgericht Hamburg hat durch seine Entscheidung den Betrieb der Wohnunterkunft gestoppt. Dagegen haben das Bezirksamt Eimsbüttel und der Betreiber der Wohnunterkunft beim Hamburgischen Oberverwaltungsgericht Beschwerde eingelegt ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK