Was ist ein „guter Strafverteidiger“?

Sicherlich gewollt provokativ wählt Alexander Ignor, Vorsitzender des Strafrechtsausschusses der Bundesrechtsanwaltskammer und Professor für Straf- und Strafprozessrecht an der HU Berlin diese Überschrift in der aktuellen Ausgabe (Juni 2013) des BRAK-Magazins. In dem Artikel geht es hauptsächlich um die „Thesen zur Strafverteidigung“, die bereits 1992 in einer ersten Auflage erschienen sind und nun vom Strafrechtsausschuss überarbeitet und voraussichtlich 2014 in einer Neuauflage erscheinen werden. Die Thesen wurden damals entwickelt, um die durch den Wegfall der Standesrichtlinien entstandene Lücke zu füllen und insbesondere jüngeren Strafrechtlern eine Handreichung für typische Situationen zu geben – dies allerdings ohne Anspruch auf normative Verbindlichkeit. Dabei zwingen die Thesen jedoch keineswegs ein ethisches oder moralisches Denkgerüst auf, sondern sind als Handlungsempfehlungen zu verstehen, die bereits der praktischen Vernunft nach einen guten Verteidiger beziehungsweise eine gute Verteidigerin leiten sollte. Die letzten Jahre führten beispielsweise durch die Einführung des Verständigungsgesetzes zu erhöhten Anforderungen an die Strafverteidigung ...Zum vollständigen Artikel


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