Auf dem Weg zu Arbeit vom eigenen Hund umgerannt

Verabschiedet sich ein Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeit von seinem Hund und erleidet dabei einen Unfall, stellt die Verabschiedung vom Hund nur eine unerhebliche und geringfügige Unterbrechung des Arbeitsweges dar. Der Unfall hat sich daher auf dem unmittelbaren Weg zur Arbeit ereignet.

Mit dieser Begründung hat das Landessozialgericht Sachsen-Anhalt in dem hier vorliegenden Fall die Berufsgenossenschaft eines Versicherungsvertreters zur Anerkennung eines Arbeitsunfalls verpflichtet. Der Versicherungsvertreter verließ morgens sein Haus, um mit dem Auto zur Arbeit zu fahren ...

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