Mangelnder Schallschutz nach Estricharbeiten?

Bei einem Mietmangel tendieren viele Mieter dazu, ihre Miete zu mindern, doch in einigen Fällen sind sie dazu überhaupt nicht berechtigt. Auch im zugrundeliegenden Fall geht es um eine Mietminderung aufgrund des mangelnden Schallschutzes.

Kläger ist ein seit 1985 in der Wohnung der Beklagten in Mannheim lebender Mieter. Das Haus, in dem sich die Wohnung befindet, trug Schäden vom Zweiten Weltkrieg davon und wurde 1952 wieder aufgebaut. Die Beklagte veranlasste 2003 Bauarbeiten in der Dachgeschosswohnung, die sich über der Wohnung des Klägers befand. Hierdurch entstanden zwei Wohnungen. Insgesamt 21 m² wurden vom Estrich befreit und erneuert. Der Estrich auf zwei anderen Flächen wurde hingegen nur abgeschliffen und verspachtelt, damit ein neuer Bodenbelag verlegt werden konnte.

Mangelnde Schallisolierung

2007 beschwerte sich der Kläger über diverse Mänge und darüber, dass die Schallisolierung seiner Wohnung zu den Wohnungen im Dachgeschossnur unzureichend sei, weshalb er daraufhin “die Miete mit einem Minderungsvorbehalt von” 20 % kürzte ...

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