Betriebsrente im Versorgungsausgleich: Externe Teilung und interne Teilung

Die Betriebsrente stellt beim Versorgungsausgleich (anlässlich der Scheidung) einen besonders hohen Posten dar. Dort werden die Ansprüche auf Altersvorsorgung, die während der Ehe entstanden sind, je zur Hälfte den beiden Partnern zugeordnet.

Wenn der Ausgleichspflichtige im Versorgungsausgleich eine Direktversicherung bei seinem Betrieb abgeschlossen hat, und somit eine Betriebsrente erhält, geschieht dies in der Regel dadurch, dass die bestehende Versicherung bei einer Pensionskasse oder bei einer Direktversicherung entsprechend geteilt wird. Die Regel ist gemäß § 9 Abs. 2 VersAusglG (Versorgungsausgleichsgesetz) die „interne Teilung“, d. h., dass die ausgleichsberechtigte Person mit der Übertragung des Anrechts die Stellung eines ausgeschiedenen Arbeitnehmers im Sinne des Betriebsrentenrechts erhält. Diese Berechnung des Betriebsrente bedeutet für ein Unternehmen erhöhte Belastung des Verwaltungsaufwands und der Kosten. Deshalb bevorzugen die Unternehmen eine „externe Teilung“. Die externe Teilung ist aber gemäß § 14 Abs. 2 Nr. 1 – 3 VersAuslG nur in 3 Fällen gestattet: Bei Vereinbarung, bei Bagatellanrechten und bei Anrechten aus einem öffentlich-rechtlichen Dienst- oder Amtsverhältnis ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK