MPC Reefer Flottenfonds

Kapitalanlagerecht

Der Reefer Flottenfonds wurde aufgesetzt im Jahr 2006 als Beteiligungsgesellschaft Reefer-Flottenfonds mbH & Co. KG. Weitere Gründungsgesellschafterinnen des MPC Reefer Flottenfonds waren die Verwaltung Beteiligungsgesellschaft Reefer-Flottenfonds mbH, die MPC Capital Investments GmbH (die bis 2008 unter dem Namen MPC Münchmeyer Petersen Capital Vermittlung GmbH firmierte), die TVP Treuhand- und Verwaltungsgesellschaft für Publikumsfonds mbH, die MPC Münchmeyer Petersen Steamship GmbH & Co. KG sowie der Vertragsreeder, die Triton Schiffahrts GmbH.

Der Anbieter des MPC Reefer Flottenfonds ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der MPC Münchmeyer Petersen Capital AG, über welche ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten berichtet werden.

Der MPC Reefer Flottenfonds sammelte bei den Anlegern insgesamt fast EUR 145 Millionen ein. Dieses investierte der Fonds wiederum in 14 Gesellschaften, die jeweils ein Kühlschiff mit so wohlklingenden Namen wie Polarstream, Southern Bay und Santa Maria erwarben. Ziel des Fonds war die Ausnutzung der steigenden Nachfrage für auf dem Seeweg transportierte Güter. Die wachsenden Märkte in Russland, Osteuropa und Teilen Asien führten, so die Verheißungen des Prospekts, zu neuen und längeren Transportrouten bei Angebotsrückgang der Schiffverfrachtung. Die Welt brauche neue Kühlschiffe, da die bestehende Flotte veraltet sei.

Durch Zeichnung einer Kommanditeinlage traten die Kapitalanleger dem geschlossenen Fonds bei. Nachvollziehbar, prognostizierte der Prospekt den Kommanditisten bei einer Laufzeit von 14 Jahren einen Gesamtmittelrückfluss von circa 211 % der Zeichnungssumme – nach Steuern. Versprochen war also, man könne im besten Falle seinen Einsatz verdoppeln. Eine Seahold N. V. stand sogar als Garantiegeber für die Mindesteinnahmen der Schiffe in den ersten fünf Jahren bereit ...

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