Am Ende nur noch Schulden. Die Zwangsversteigerung.

Arbeitslosigkeit, Scheidung oder Krankheit - es gibt viele Gründe, warum Menschen in die Schuldenfalle geraten. Und es ist ein zäher und zermürbender Kampf, die Schuldenlast wieder abzubauen.

Familie R. aus Ahrensburg bei Hamburg hat alles im Leben gut geplant: Das Ehepaar hat ein gutes Einkommen und baut ein Haus, finanziert durch einen soliden Kredit bei iher Sparkasse. Doch dann wird Tischlermeister Herbert R. arbeitslos. Der Versuch, sich selbstständig zu machen, scheitert. Neue Schulden tun sich auf. Familie R. gerät nun mit den monatlichen Zahlungen der Hypothek ihres Hauses in Verzug. Die Sparkasse kündigt daraufhin nur einige Monate später den Kredit und ordnet die Zwangsversteigerung des Hauses an. Und das, obwohl Herbert R. seit 30 Jahren dort Kunde ist und bereits 20 Jahre sein Haus ordentlich abbezahlt hat.

Aber nun zählen nur Fakten und Richtlinien: Wenn der Kredit erst gekündigt ist, ist das Haus so gut wie weg. Der 55-Jährige packt die letzten Kisten aus der unteren Wohnung zusammen: "Hier hat einmal unsere Tochter mit ihrem Freund gewohnt. Eigentlich könnten wir die Wohnung jetzt vermieten, aber offiziell gehört uns das Haus nicht mehr", fügt seine Frau Marta traurig hinzu. Gespräche mit Schuldenberatern, Gerichtsverfahren und die Erkenntnis, dass man aus den Schulden kaum mehr allein heraus kommt.

So geht es auch Martin C ...

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