I am so sorry…

Entgegenkommen von Arbeitgebern rächt sich oft. Die gut gemeinte Aufmerksamkeit wandelt sich in einen Rechtsanspruch aus „betrieblicher Übung“ um. Das Auto, dass der süddeutsche Gastronom seinem Chefkoch gegeben hatte, weil er nach der Trennung von seiner Freundin einen so langen Anfahrtsweg hatte, wurde ohne 20-seitigen Vertrag überlassen, weshalb es jetzt (nach der Kündigung) einfach den Weg nicht zurückfinden will, etc., pp.

Da ist es schön, dass es Arbeitgeber gibt, die mit ihrem letzten Rest Menschlichkeit davonkommen. So der Arbeitgeber im Fall des Hessischen LAG vom 4.02.2013 (16 Sa 709/12). Der war von der plötzlich durch Krankheit und Trauerfall seiner erst sechs Monate beschäftigten Arbeitnehmerin so betroffen, dass er ihren Arbeitsvertrag um drei Monate verlängerte, obwohl im klar war, dass sie nie wieder arbeiten kommen würde.

Zum Dank hat sie ihn auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag verklagt.

Aber sie hat verloren. Das LAG hat im Mitleid des Arbeitgebers einen „in der Person des Arbeitgebers liegenden Grund“ für die Befristung § 14 Abs. 1 Nr ...

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