Bundesarbeitsgericht vereinfacht Kündigungen bei Massenentlassungen

Sollen Arbeitnehmer wegen einer Firmenpleite massenhaft entlassen werden, muss der Insolvenzverwalter nicht bei jedem Arbeitnehmer das genaue Kündigungsdatum nennen. Es reicht aus, wenn „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ gekündigt wird und dabei die genauen gesetzlichen Kündigungsfristen erläutert werden, urteilte am Donnerstag, 20.06.2013, das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt (AZ: 6 AZR 805/11).

Im konkreten Fall hatte eine Industriekauffrau sich gegen ihre Kündigung gewehrt. Der Arbeitgeber hatte 2010 Pleite gemacht und den Betrieb schließlich ganz stillgelegt. Der Insolvenzverwalter hatte der gesamten Belegschaft und auch der Industriekauffrau am 03.05.2010 „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ gekündigt.

Im Kündigungsschreiben wurden zudem die gesetzlichen Kündigungsfristen erläutert ...

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