Behandlungsfehler: Patient kann sich von seiner Krankenkasse helfen lassen

Die Krankenkassen sind an der Aufdeckung von Behandlungsfehlern sehr interessiert. Liegt nämlich ein solcher ärztlicher Fehler vor, will die Krankenkasse die Kosten der sich daraus ergebenden Folgebehandlungen nicht übernehmen. Der Arzt, der fehlerhaft behandelt hat, soll vielmehr diese Kosten selbst tragen müssen.

Nach § 66 SGB V sollen die Kassen die bei ihnen versicherten Patienten bei der Ermittlung des Schadens unterstützen. Insofern ist die Rechtsstellung des Patienten durch das neue Patientenrechtegesetz noch einmal gestärkt worden. Die Kassen unterstützen den Patienten, indem sie den Medizinischen Dienst der Krankenkassen - eine Art ärztliche Dienstleisterin - mit der Begutachtung des Falles beauftragen. Das Ganze ist für den Patienten völlig kostenfrei und der Patient erhält ein fachärztliches Gutachten, das den Behandlungsfehler, Aufklärungsfehler oder Dokumentationsfehler des Arztes entweder feststellt oder verneint ...

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