Umgangston

Ich sitze an einem Samstag bei bestem Wetter im Büro. Selbst gewähltes Schicksal. Auf einmal liest man eine Ohrfeige und fragt sich warum.

Der Reihe nach: Wir erhalten eine Anspruchsbegründung nach Abgabe der Sache vom Zentralen Mahngericht:

wird zunächst ein schriftliches Vorverfahren nach § 276 ZPO durchgeführt.

Eine beglaubigte Abschrift der Klageschrift(Anspruchsbegründung) sowie fristgebundener richterlicher Auflagen werden Ihnen anliegend zugestellt.

Anliegend erhalten Sie ferner Abschr. d. Schritts. v. 25.03.2013, ZP 97 v. 27.05.2013.

Die Anspruchsbegründung trägt das Datum 25.03.2013.

Wir erhielten nur eine einfache Abschrift einer Anspruchsbegründung ohne Anlagen und haben im an das Gericht versandte Empfangsbekenntnis darauf hingewiesen. Es erfolgte keine Reaktion von Seiten des Gerichtes. Nach geziemender Wartezeit haben wir die Zustellung angemahnt und aus unserer Sicht offene Fragen aufgeführt.

Die obige Formulierung, insbesondere das Wort “ferner” führte zur Überlegung, daß es vielleicht zwei Schriftsätze selben Datums gibt. Das Gericht hat zwischen der Anspruchsbegründung und ferner des Schriftsatzes v. 25.03.2013 differenziert.

Wir bitten um Zustellung der beglaubigten Abschrift der Anspruchsbegründung einschließlich der Anlagen. Ausweislich des Empfangsbekenntnisses vom 05.06.2013 fehlte diese in der am 28.05 ...

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