Die Beeinträchtigung durch das Gebäude auf dem Nachbargrundstück

Ein städtisches Bauvorhaben ist dann mit den Rechten des Nachbarn vereinbar, wenn die Beeinträchtigungen des Nachbargrundstücks durch den Neubau nicht größer als umgekehrt die Auswirkungen des dort vorhandenen Gebäudes auf das städtische Grundstück sind.

Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Minden in dem hier vorliegenden Fall die Klage eines Nachbarn abgewiesen, der sich gegen die für die Erweiterung des ehemaligen Kreishauses in Bielefeld zum Technischen Dienstleistungszentrum (Technisches Rathaus) erteilte Baugenehmigung vom 5. Juli 2012 gewehrt hat. Nachdem ein erstes Eilverfahren des Nachbarn gegen die ursprünglich erteilte Baugenehmigung erfolgreich gewesen war, hatte die Stadt ihre Planungen zum Technischen Rathaus geändert und insbesondere das oberste Geschoss des Westflügels an der Viktoriastraße zurückgesetzt ...

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