Bundesarbeitsgericht stärkt Rechte von Mobbing-Opfern – Arbeitsvertragliche Ausschlussfristen greifen nicht

Eine Klage wegen Mobbings können sich Arbeitnehmer gut überlegen. Die oft kurzen arbeitsvertraglichen Ausschlussfristen, die in anderen Fällen die Zeit für rechtliche Schritte begrenzen, gelten hier nicht, urteilte am Donnerstag, 20.06.2013, das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt (AZ: 8 AZR 280/12).

Damit hat eine Frau aus dem Rheinland noch Chancen auf das von ihr geforderte Schmerzensgeld wegen Mobbings. Nach eigenen Angaben hatte ihr Vorgesetzter sie sexuell belästigt und zudem fast täglich als „doof“, „blöd“ oder „unfähig“ bezeichnet. Ihre Arbeit hatte sie am 01.09.2009 aufgenommen, schon Mitte November 2009 war sie dauerhaft krank ...

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