Werbung mit Stiftung Warentest Logo wird kostenpflichtig

Wie die Stiftung Warentest in einer Pressekonferenz und auf ihrer Webseite mitteilte, soll ab dem 1. Juli 2013 die Verwendung des Logos der Stiftung Warentest zu Werbezwecken nur noch im Rahmen von Lizenzverträgen zulässig sein. Die Stiftung Warentest begründet die Umstellung insbesondere mit Gründen des Verbraucherschutzes und der Prävention des Missbrauchs, beziehungsweise dessen besserer Kontrolle. Ein möglicherweise entstehender Gewinn durch die Lizenzeinnahmen soll in die Testverfahren investiert werden.

Ab dem 1. Juli 2013 kann von der RAL gGmbH eine Lizenz für die Verwendung des Stiftung Warentest Logos erworben werden. Auf der Webseite der RAL werden die Neuerungen wie folgt – hier lediglich zusammenfassend und ohne Gewähr – dargestellt:

Silber-/Goldmodell

Es soll Logolizenzverträge mit Laufzeiten zwischen einem und zwei Jahren geben, wobei der Lizenzumfang nach dem sogenannten Silber- oder Goldmodell bestimmt wird.

Das Silbermodell umfasst die Nutzung zu Werbezwecken auf Produkten, in Werbematerialien, in Anzeigen und im Internet. Das Goldmodell gestattet eine umfassende Verwendung des Logos, also auch die Nutzung in TV und Kino. Die Logonutzung soll unabhängig vom Zeitpunkt des Lizenzerwerbs und der Lizenzlaufzeit nur in einem Zeitraum von zweieinhalb Jahren nach Erstveröffentlichung des Testergebnisses zulässig sein. Wer mit dem Testurteil für seine Produkte oder Dienstleistungen werben möchte, soll zwischen einer Regellaufzeit von zwei Jahren oder einer Kurzlaufzeit von einem Jahr wählen können, wobei die Kurzlaufzeit einmalig um ein weiteres Jahr verlängert werden kann.

Wer muss die Lizenz erwerben?

Nach Auskunft der Stiftung Warentest soll der Hersteller des getesteten Produktes die Lizenz zur Werbung mit dem Testlogo erwerben können, wenn das Testergebnis nach Juli 2013 veröffentlicht wurde ...

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