E-Mail-Zugang – Lügen, ohne rot zu werden?

Fall:

Herr A. (54) will den Job unbedingt, der auf der Website des Unternehmens U. ausgeschrieben ist und sendet – wie verlangt – seine Unterlagen sauber als E-Mail an den Arbeitgeber. Dann hört er nichts mehr und erfährt schließlich, dass die Stelle besetzt ist. Mit einem Jüngeren.

Früher hätte man sich geärgert. Heute klagt man. Wegen Altersdiskriminierung nach dem AGG. Lassen wir mal beiseite, ob die bloße Auswahl eines jüngeren Bewerbers ausreicht, um ein Indiz zu setzen (wohl nicht), dass tatsächlich diskriminiert wurde. Wie reagiert der Arbeitgeber?

Hier – im (PKH-)Beschluss des LAG Berlin-Brandenburg vom 27.11.2012 (15 Ta 2066/12) – auf den der DAV und Focus Online hinweisen – sagte der Arbeitgeber folgendes:

Ich habe auch keine E-Mails vom Kläger selbst erhalten

Ja, und das ist dann das Ende der Sache ...

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