Ehemalige Mitarbeiter haben ein Recht auf Löschung ihres Namens

Das Landgericht Düsseldorf hat mit Urteil vom 10.04.2013, Az. 2a O 235/12, entschieden, dass ein ehemaliger Mitarbeiter eines Verlages nach Beendigung der Mitarbeiterschaft ein Recht auf Namenslöschung aus der Rubrik „Mitarbeiter“ hat.

Im vorliegenden Fall hatte der Kläger als Autor und Referent der Beklagten im Jahr 2006 gegen entsprechende Vergütung Artikel zur Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift zur Verfügung bestellt. Der Kläger stellte später fest, dass er bis zum Jahr 2012 im Impressum der Zeitschrift unter der Rubrik „Mitarbeiter“ genannt wurde.

Im Anschluss forderte er die Beklagte zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung auf und erhielt diese auch. Ansprüche auf Kostenerstattung und Schadensersatz lehnte die Beklagte jedoch ab. Daraufhin erhob der Kläger Klage und forderte von der Beklagten Schadensersatz wegen unberechtigter Namensnennung in Höhe von 12.000 € – 2.000 € pro Jahr für sechs Jahre entgangene Lizenzgebühren – und 5.000 € Vertragsstrafe, da die Beklagte gegen die Unterlassungserklärung verstoßen hat ...

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