BSG: Unfallversicherungsrechtlicher Nachschlag nach Schlag und Rückschlag

Es geht um Lebensmittel.

Und die Lebensmittelindustrie.

Und was dabei an Unfällen passieren kann.

Und ist dennoch kein Lebensmittelskandal.

Sondern handelt von dem, was passiert, wenn ein leitender Geschäftsführer der Lebensmittelindustrie, zwar ein home office, aber wohl nicht genug Verlockendes in der home kitchen hat. Um dort zu arbeiten und zu essen. Alla Cuisina della Casa.

Sie halten das schon für Ironie des Schicksals?

Lesen Sie weiter……….. hätte ich es als Drehbuch abgeliefert, was glauben Sie, hätte ich da zu hören bekommen? Nicht realistisch? Überzeichnet? Absurd? Eine Groteske? Eine Tragikomödie?

Und wenn ich Ihnen dann noch die Crime Scene so eingebaut hätte, wie im folgenden Fall – real – geschehen und dann noch die Zeugeneinvernahme des Täters zu seinen Motiven im Kontext der zu klärenden Rechtsfragen, Sie und der Leser des Drehbuchs hätten es mir um die Ohren geworfen.

Aber wie wir wissen, das Leben schreibt die absurderen Drehbücher……….Aber der Reihe nach:

Ein angestellter Geschäftsführer eines Unternehmens, das Selbstkontrollen für die Fruchtsaftbranche und für andere Bereiche der Lebensmittelindustrie durchführt klagt gegen die Verwaltungs-BG.

Er hatte am 18.6.2008 gegen 20.30 Uhr sein Büro in der Geschäftsstelle des Unternehmens verlassen und war zunächst mit seinem Firmenwagen zu seiner Wohnung gefahren. Dort hat er sein “Home Office”. Dieses nutzt er für seine betrieblichen Tätigkeiten auch außerhalb der Bürozeiten. In diesem Büro befand sich ein Dokument, das der Kläger zur Erstellung einer Rede seines Arbeitgebers benötigte. Diese Rede wollte er noch am Abend für die am folgenden Tag stattfindende Tagung fertig stellen.

Sowas kann - zumal nach einem langen Arbeitstag – nicht völlig unverständlicherweise hungrig machen ...

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