Smart-TVs und der Datenschutz

Nur Fernsehen ist langweilig. Mit der steten Entwicklung der Technik und der Anbindung des Internets an die Fernsehgeräte haben sog. Smart-TVs Einzug in viele Haushalte gefunden. Diese Geräte erlauben die Nutzung von Computerzusatzfunktionen, wie das Surfen oder Abrufen der Musiksammlung im Heimnetzwerk. Eine wichtige Zusatzfunktion ist die HbbTV-Funktionalität (Hybrid Broadcast Broadband TV), welche Internet- und Fernsehempfang auf einem Gerät verbindet. Sendeanstalten können so zusätzliche Inhalte zum laufenden Programm direkt auf dem Fernseher zur Verfügung stellen. Zudem können Inhalte aus Mediatheken oder der Wetterbericht abgerufen werden.

Allerdings ist diese Form der Interaktion auch für die Sendeanstalten und Werbetreibende interessant. Beispielsweise ist den Anbietern von lokaler Werbung durch Auswertung des Nutzungsverhaltens möglich zu messen, wie viele Werbemittelkontakte es gab.

Es stellt sich daher die Frage, welche Daten die Sendeanstalten vom Nutzer erhalten und wie diese genutzt werden.

Hierzu möchten wir kurz die technische Funktionsweise von HbbTV erklären. Eine HbbTV-Anwendung ist eine Webseite, die üblicherweise zu einem großen Teil transparent ist und über das Fernsehbild gelegt wird. Die URL dieser Seite wird von den Sendeanstalten zusammen mit dem Fernsehsignal übertragen. Eine Übertragung der Inhalte selbst findet nicht über das Fernsehsignal statt. Diese werden aus dem Internet geladen. Hierzu wird nach dem Einschalten eines Senders einmalig eine Anfrage an den Server des Senders geschickt. Falls Inhalte vorhanden sind, wird im Fernsehbild ein entsprechender Hinweis eingeblendet. Wenn der Nutzer die Anwendung daraufhin aktiviert, werden deren Inhalte nachgeladen ...

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