Cloud-Computing: Neuer Algorithmus revolutioniert Verschlüsselung

Ein neuer Algorithmus ermöglicht die Datenverarbeitung durch Webserver ohne Entschlüsselung und löst damit ein großes Problem homomorpher Verschlüsselung von Cloud basierten Diensten.

Forscher vom MIT, der Universität von Toronto und Microsoft konnten einen Algorithmus entwickeln, der Cloud-Daten vor Gefahren wie PRISM schützt.

Perfekte Sicherheit für vertrauliche Daten in der Cloud

Die sogenannte homomorphe Verschlüsselung ist derzeit eines der heißesten Forschungsthemen im Bereich Kryptographie und verspricht perfekte Sicherheit für vertrauliche Daten in der Cloud.

Das neue Verfahren sendet verschlüsselte Daten an einen Server in der Cloud, der die Daten verarbeitet ohne sie zu entschlüsseln, um im Ergebnis ein nach-wie-vor verschlüsseltes Datenpaket zurückzusenden. Damit können Daten in der Cloud durchsuchbar gemacht werden, ohne dass dem Cloud-Anbieter der Inhalt offenbart wird.

Freiheit und Sicherheit durch Verschlüsselung

Vergangene Woche wurde auf der 45. Jahresversammlung der Association for Computing Machinery eine neuartige Verschlüsselungsmethode präsentiert, die Abhilfe für diese Problematik schafft. Bekannt als sogenanntes funktionales Verschlüsselungsverfahren, wird dem Cloud Server ermöglicht, einzelne Berechnungen mitsamt homomorph-verschlüsseltem Ergebnis durchzuführen – so z.B. Spam in E-Mails herauszufiltern ohne jegliche andere Information über die E-Mail zu verarbeiten.

Laut Shafi Goldwasser und Ihrem Kollegen Silvio Micali ist Cloud-Computing nur ein sehr generelles Musterbeispiel dieser neuen Methode:

„Angenommen es geht um zukünftige Kameraüberwachung, wo die aufgezeichneten Bilder verschlüsselt werden. Warum sollte man das tun? Die Frage dreht sich um Freiheit vs. Sicherheit ...

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