Schlecht Ding und die viele Weile

... scheinen Staatsanwälte zu haben, ihnen ist völlig Wumpe, ob etwas eilbedürftig sein könnte oder nicht.

Die Staatsanwaltschaft beantragt einen Strafbefehl mit einer Frist für eine Fahrerlaubnissperre, die für diesen Fall und die Gepflogenheiten in dem Gerichtsbezirk völlig überzogen ist. Die Richterin unterschreibt offenbar - wie so oft bei vielen Richtern bei solchen Fällen - blind.

Nach dem Einspruch gegen den Strafbefehl mit Akteneinsichtsgesuch kommt nach fünf Wochen! die Mitteilung, Akteneinsicht könne noch nicht gewährt werden, da die Akte versandt sei.

Erst danach dann die Akteneinsicht. Der Grund für die völlig unverständliche Verzögerung stellt sich nun heraus: Die Staatsanwaltschaft hatte mit dem Strafbefehlsantrag dem Amtsgericht mitgeteilt:

"Bei Einlegung des Einspruchs wird ferner gebeten, die Akte zwecks Herstellung von Ablichtungen an die Staatsanwaltschaft zurückzusenden ...

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