Absurde Stellungnahme der JVA Aachen zum Zweidrittel-Antrag

In der nächsten Woche findet vor der Strafvollstreckungskammer des Aachener Landgerichts eine Anhörung zu einem von meinem inhaftierten Mandanten gestellten Antrag auf vorzeitige Haftentlassung nach 2/3 der verhängten Strafe statt. Der Mann war 2010 wegen der Beteiligung an einem bewaffneten Raubüberfall zu 5 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Wie es sich gehört, sind der Leiter der JVA und wohl auch die Staatsanwaltschaft angehört worden. Die Stellungnahme der Staatsanwaltschaft liegt mir noch nicht vor – ich bin in dieser Sache gerade erst mandatiert worden -, das ablehnende Votum der JVA hat mir der Mandant gestern überreicht. Da wird zunächst der Sozialarbeiter zitiert, der neben einigen Petitessen im Wesentlichen darauf abstellt, dass mein Mandant während der Haft wegen einer weiteren einschlägigen Straftat unter Einbeziehung der derzeit verbüßten Strafe zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 8 Jahren verurteilt worden sei. Dass er wegen 13 weiterer Taten freigesprochen wurde und gegen die sehr streitige Verurteilung Revision eingelegt hat, über die noch nicht entschieden ist, wird nicht erwähnt ...

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