trotz schweren Fehlers keine Kündigung - die 200 Millionen € Anweisung

Eine Sachbearbeiterin im Zahlungsverkehr prüfte in einem Bankunternehmen Überweisungsbelege und korrigierte diese, wenn notwendig. Am 02.04.2012 prüfte sie 603 Belege innerhalb von weniger als 1,4 Sekunden, 105 Belegen innerhalb von 1,5-3 Sekunden und nur 104 Belegen in mehr als 3 Sekunden. Kein Wunder, dass sie in den Zahlungsbeleg eines Rentners, welcher fehlerhaft durch einen Arbeitskollegen von 62,40 Euro auf 222.222.222,22 Euro geändert worden war, übersah. Der vorprüfende Arbeitskollege, der allerdings nicht für die Prüfung des Betragsfelds des Belegs zuständig war, war während eines Sekundenschlaf (wer so viele Belege so schnell prüft, dem reicht eine Sekunde Schlaf) auf die Taste "2" seiner PC-Tastatur geraten und hatte diese länger (?) gedrückt gehalten. Durch eine systeminterne Prüfungsroutine wurde der Fehler bemerkt und berichtigt. Die Bank warf der Sachbearbeiterin eine vorsätzliche Täuschung über ihre Arbeitsleistungen vor, weil sie Belege nicht geprüft, sondern ohne Prüfung freigegeben habe. Sie hat der Sachbearbeiterin fristlos, hilfsweise fristgerecht gekündigt ...Zum vollständigen Artikel


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