LG Köln: Sekundäre Beweislast bei P2P-Urheberrechtsverletzung über einen Familienanschluss

11.06.13

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Es reicht nicht aus, wenn ein Familienvater bei einer P2P-Urheberrechtsverletzung seine Täterschaft bestreitet. Vielmehr obliegt ihm die sekundäre Beweislast, alle für seine Nichthaftung relevanten Informationen beizubringen (LG Köln, Urt. v. 05.06.2013 - Az.: 28 O 346/12).

Die Rechteinhaber klagten von dem Familienvater wegen P2P-Urheberrechtsverletzungen Abmahnkosten und Schadensersatz ein. Als Nachweis legten sie entsprechende Ermittlungsergebnisse der ProMedia GmbH und Auskünfte des Internet-Service-Providers vor.

Der Beklagte bestritt umfangreich die Qualität der Ermittlungsergebnisse und der ISP-Informationen ...

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