Der EDÖB nimmt Stellung zu den Enthüllungen über die US-Internetüberwachung

In einem Interview mit der Berner Zeitung vom 10. Juni 2013 nahm der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB), Hanspeter Thür, erstmals Stellung zu den jüngsten Enthüllungen über die US-Internetüberwachung. Thür erklärte, dass seit dem Patriot-Act US-Geheimdienste auf private Unternehmen zurückgreifen würden, wenn sie Informationen bräuchten. Wer sich mit dem Thema beschäftige, wisse über Informationsweitergaben so z.B. von Kreditkarten-, Telekommunikations- oder Transportunternehmen, von Bibliotheken und Social Media Unternehmen. Weiter führte Thür aus, dass sich jeder Nutzer bewusst sein müsse, dass seine Daten in den USA gespeichert werden, sofern Dienstleistungen oder Produkte von US-Konzernen beansprucht würden. Mit der Akzeptierung von allgemeinen Geschäftsbedingungen werde hierzu eingewilligt. Der Datenschutz in den USA und in der Schweiz sei jedoch nicht vergleichbar. Der EDÖB könne in diesem Zusammenhang „relativ wenig bis gar nichts machen“ ...Zum vollständigen Artikel


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