Abenteuer Werbewildnis: QR-Code-Shopping

Der QR-Code („Quick Response“) ist mittlerweile als Bestandteil von Plakaten und Werbeanzeigen kaum noch wegzudenken. Hintergrundinformationen zu Unternehmen, Produkten oder Dienstleistungen lassen sich so einfach und multimedial verbreiten. Und sogar auf Grabsteinen wurde der QR-Code schon vereinzelt entdeckt: Bei Scan gibt es Informationen über den Verstorbenen!

Nachdem immer mehr potenzielle Kunden mit entsprechenden Smartphones ausgerüstet sind, kommt für QR-Codes aber auch noch eine andere Verwendungsmöglichkeit in Betracht: QR-Code sehen, scannen und bestellen! Der Point of Sale kann also ganz einfach etwa an die U-Bahn-Haltestelle oder die zum Zeitunglesen einladende Parkbank verlagert werden.

Fernabsatz, Button-Lösung & Co.

Neben einem rechtskonformen Online-Shop mit allem, was bei einem Angebot an Verbraucher dazu gehört (unter anderem rechtlich einwandfreie AGB, Einhaltung der Datenschutzbestimmungen und eine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung), ist insbesondere auf § 312g Abs. 2 BGB zu achten: Diese Regelung setzt die sogenannte Button-Lösung um.

Dem Verbraucher müssen unmittelbar vor der Bestellung die Pflichtinformationen zu den wesentlichen Produktmerkmalen, Mindestlaufzeit, Gesamtpreis, Versand- und Zusatzkosten klar verständlich und in hervorgehobener Weise mitgeteilt werden. Wird gegen diese Regelungen verstoßen, hat dies nicht nur Auswirkungen auf das konkrete Vertragsverhältnis ...

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