was wollen Sie denn bekommen?

fragt ein anonymer Kommentar zu der fehlenden Modernisierung des RVG. Ich bin ja schnell zufrieden und fände es schon eine nette Geste, wenn die Steigerung aus dem Gesetzesentwurf käme, die bei knapp 20 % liegen soll - im Gegenzug fällt dann wieder die eine oder andere Gebühr weg. Also 20 % werden es nicht. Ich persönlich habe eine andere Kostenstruktur, da ich mein Geld auch durch Vorträge verdiene. Was mich an der Gebührenfestsetzerei ein wenig stört, ist der gleichzeitige gesetzliche Zwang, praktisch jedes Mandat übernehmen zu MÜSSEN. Beratungshilfeschein: 30 €. Umsatz - das sind nicht einmal die Kosten pro Stunde. So denn überhaupt ein Schein angeflattert kommt. Wenn ich ein Mandat ohne triftigen Grund ablehne, verliere ich meine Zulassung. Kennen Sie MINT-Absolventen, die gezwungen werden effektiv für 3 Euro die Stunde oder umsonst zu arbeiten? Dann sollen die Gebühren wenigstens so strukturiert werden, dass man damit über die Runden kommt. Und ich mache jetzt mal keine Vergleiche mit vorsitzenden Richtern am Landgericht oder ähnliches: im öffentlichen Dienst liegt man als Jurist im mittleren Alter bei etwa 50. - 60.000 € (Entgeltgruppe 13). Dazu kommt der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung und die Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst. Würde das jeweilige Bundesland entsprechend Juristen einstellen, entstünden allein Personalkosten von wenigstens 70 - 75.000 € jährlich ...Zum vollständigen Artikel

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