BZR-Recht: Auch Einsicht ins BZR hinsichtlich Eintragungen in der Überliegefrist

Ein echtes Randgebiet des Strafprozessrechts ist das BZRG. Der 1. Strafsenat des OLG Hamm ist hiermit oft befasst, da er für Verfahren nach § 23 EGGVG zuständig ist. Hier ging es um die Frage, ob der Betroffene auch eine Mitteilung von Eintragungen verlangen kann, die sich in der Überliegefrist befinden. Kann er!

Nach § 30 Abs. 2 EGGVG kann das Oberlandesgericht nach billigem Ermessen bestimmen, dass die außergerichtlichen Kosten des Betroffenen aus der Staatskasse zu erstatten sind. Dies gilt auch für den Fall der Erledigung (vgl. KK-Schoreit, 6. Aufl., § 30 EGGVG Rdn. 5). Nach billigem Ermessen sind hier die außergerichtlichen Kosten des Betroffenen der Staatskasse aufzuerlegen, da der Betroffene mit seinem Antrag ohne das erledigende Ereignis, nämlich nachträgliche Erteilung der beantragten Auskunft, Erfolg gehabt hätte. Nach § 42 Abs. 1 BZRG ist einer Person, die das 14. Lebensjahr vollendet hat, auf Antrag mitzuteilen, welche Eintragungen über sie im Register enthalten sind ...

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