Kreuzzug gegen “Fliegen und Tiger” -Chinas früherem Bahnchef droht die Todesstrafe

Unnachgiebig will Chinas neuer Staats- und Parteichef Xi Jinping die Korruption im bevölkerungsreichsten Land der Welt bekämpfen, auch hohe Tiere sollen nicht verschont werden, wenn sie sich im Amt bereichern. “Fliegen und Tiger” soll die volle Wucht des Strafgesetzes treffen, und die hat es in sich im Reich der Mitte. Jetzt steht der ehemalige Eisenbahnchef Liu Zhinjun, der als “Vater der Hochgeschwindigkeitszüge” bezeichnet wurde, vor Gericht, umgerechnet rund 7,5 Millionen Euro soll der 60-jährige damals unumschränkte Herrscher über 3 Millionen Eisenbahner sich zwischen 1986 und 2011 für die Vergabe lukrativer Aufträge in die Tasche gesteckt haben, berichtet welt.de. Dafür droht dem geständigen Ex-Funktionär, der vor 2 Jahren verhaftet wurde, die Todesstrafe. Als “äußerst schwerwiegend” habe die Anklage seine Taten bezeichnet, heißt es in dem Beitrag, und dafür drohe § 383 des chinesischen Strafgesetzbuches die Todesstrafe an, wenn ein Betrag von umgerechnet 12.000 Euro überschritten werde. Nur bei mildernden Umständen, über die Richter noch nicht entschieden habe, könne die Strafe auf lebenslange Freiheitsstrafe herabgemildert werden.

Liu hat auf einen Widerspruch gegen die Anklage verzichtet und sich bei allen Justizbehörden für die “Erziehung” durch das Verfahren bedankt, können wir lesen, und geweint habe er am Ende des Prozesstages auch ...

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  • Todesstrafe oder Lebenslang für Chinas Ex-Bahnchef

    welt.de - 4 Leser - Parteichef Xi Jinping will im Kampf gegen Korruption niemanden verschonen. Jetzt steht Ex-Bahnminister Liu Zhijun vor Gericht. Er soll Schmiergelder in Millionenhöhe angenommen haben.

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